Text und Fotos: Robert Prazak

Immer in Bewegung

Das burgenländische Familienunternehmen LTR legt ein rasantes Wachstum hin. Geschäftsführer Walter Medl vertraut dabei auf Finanzierungslösungen von Scania.

Frühmorgens herrscht schon rege Betriebsamkeit auf dem Firmengelände des Transportunternehmens LTR: Lkw bringen Schotterladungen, Baumaschinen brechen zu ihrem Einsatz auf, Fahrer holen sich die letzten Instruktionen für den Tag. Mitten im Geschehen und mit wachsamem Blick ist Unternehmenschef Walter Medl, der gerade einem Scania Lkw beim Auffahren auf die Waage zusieht. „Für uns ist jeder Auftrag wichtig, egal, ob von einer großen Baufirma oder einem Privatkunden“, erklärt Medl. Mit dieser Einstellung ist sein Familienunternehmen rasch expandiert und zählt heute zu den Fixgrößen der Transport- und Logistikbranche in der Region. Vor allem beim Bauen führt an LTR kein Weg vorbei – das gilt unter anderem für den Straßenbau.

Das Unternehmen geht auf den Vater von Walter Medl zurück, der in den 1970ern ein Einzelunternehmen gegründet hatte. 1991 stieg Walter Medl ins Geschäft ein, 2009 übernahm er die Firma dann selbst. LTR besitzt die Lkw, die bei den Transporten der Schwesterfirmen Erdbau Medl und Transporte Medl im Einsatz sind. Außerdem werden Baumaschinen an andere Unternehmen verliehen. Bis heute sind alle diese Unternehmen im Familienbesitz geblieben. Walter Medls Frau kümmert sich unter anderem um die Buchhaltung, sein Sohn um die Dispo. Auch die Tochter ist schon fest in die Firmenstrukturen integriert, obwohl sie noch die Schule besucht. „Wir sind unabhängig geblieben. Dadurch sind wir flexibel und können rasch auf Trends reagieren“, berichtet Walter Medl. Das macht sich im Wachstum von LTR bemerkbar: Vor zehn Jahren waren es noch 21 Mitarbeiter, 2015 bereits rund 60, und im Vorjahr stieg die Zahl der Beschäftigten auf 76. „Heuer werden wir auf 92 Mitarbeiter kommen“, sagt Medl. Das Wachstum wird aber nicht nur damit belegt, sondern auch durch den Ausbau der Infrastruktur – für Transportfirmen ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Als nächste Projekte stehen die Erweiterung der Lagerhallen und der Ausbau von Werkstatt und Tankstelle auf dem Programm.

Das Unternehmen hat derzeit 24 Lkw im Einsatz, dazu kommen mehr als 100 Baumaschinen. „Wir haben kein Hauptgeschäft, wir sind ausgesprochen breit aufgestellt.“ Das macht sich unter anderem im Bau-Business bezahlt, denn dadurch ist Medl nicht von einem einzigen Unternehmen als Auftraggeber abhängig. Stichwort Baubranche: LTR ist derzeit unter anderem beim Bau der neuen Schnellstraße S7 im Einsatz – eines der größten Vorhaben im Südosten von Österreich. Die Straße, die insgesamt rund 700 Millionen Euro kosten wird, soll ab 2023 die Südautobahn mit der Staatsgrenze bei Heiligenkreuz verbinden und die Ortschaften vom Durchzugsverkehr befreien.

Dass LTR bei diesem Megaprojekt tätig ist, liegt an der modernen Ausstattung des Unternehmens. „Wir erfüllen mit unseren Lkw die strengen Abgasnormen, die für dieses Bauprojekt gefordert werden“, berichtet Walter Medl. Aus solchen Gründen ist der Fuhrpark stets auf dem neuesten Stand, wozu auch die insgesamt 14 Lkw der Marke Scania beitragen. Sie wurden direkt über Finanzierungsverträge mit Scania angeschafft. „Das läuft klaglos und unkompliziert, da brauche ich mich um nichts zu kümmern“, sagt Medl. Das sei besonders wichtig, da ständige Investitionen nötig seien. „Man muss eben wissen, wie wir ticken.“


Wolfgang Schmiedel von Scania Leasing Österreich ist für die Verträge mit LTR zuständig. Er schätzt den Bauprofi als bodenständiges Unternehmen, das sich speziell in der Baubranche bestens etabliert habe. Worauf kommt es solchen Firmen an? „Wenn es um eine Finanzierung geht und somit um sensible Daten und Zahlen von Kunden, spielt vor allem Vertrauen eine zentrale Rolle.“ Darauf werde bei Scania Leasing besonders viel Wert gelegt. „Unsere Kunden wissen, dass sie mit qualitativer Beratung jederzeit sicher unterwegs sind“, erläutert Schmiedel. Dadurch ergebe sich eine langfristige und gute Zusammenarbeit. Und weil das Geschäft der Kunden genau verstanden wird, können Finanzierungsanfragen noch zügiger abgewickelt werden. „Dies spart dem Kunden Zeit, die er seinem Business widmen kann“, sagt der Scania Finanzierungsexperte. Und das Wachstum von LTR soll ja weitergehen: Chef Walter Medl setzt dafür auf regionale Verbundenheit und seinen modernen Fuhrpark. „Mit Fernverkehr haben wir nichts zu tun. Wichtig ist ein guter Service für alle Kunden.“ Konkurrenz aus anderen Ländern fürchtet er nicht, im Gegenteil. „Wir selbst sind in Ungarn gut im Geschäft.“


Apropos finanzielle Flexibilität: Die Unabhängigkeit des Unternehmens ist auch in Zukunft ein wichtiger Faktor für Walter Medl. „Was ich heute denke, kann ich morgen entscheiden und übermorgen umsetzen. Das ist unsere Stärke.“

„Das läuft unkompliziert,
ich brauche mich um nichts zu kümmern.“

Walter Medl
Geschäftsführer Transportunternehmen LTR

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